Aufschub für Schliessung von SBB-Drittverkaufsstellen

19. September 2017

Erfolgreicher Einspruch des SBV

Die Drittverkaufsstellen der SBB sollen zumindest bis 2020 erhalten bleiben. Mit diesem Entscheid hat sich der Ständerat dem Nationalrat angeschlossen und damit einem Anliegen der Interessenvertretung des SBV entsprochen, der sich mit weiteren Institutionen (u.a. VCS, Behindertenkonferenz Zürich, Konsumentenforum kf) dafür eingesetzt hat, dass die SBB ihr kundenfreundliches Agenturmodell weiterführen. Zumal der Kauf eines Billets am Schalter – im Unterschied zu keineswegs hindernisfreien Automaten – blinden und sehbehinderten Menschen entgegenkommt.

Wer den öffentlichen Verkehr nutzt, kann Bahntickets so weiterhin in Drittverkaufsstellen wie Kiosk- und Migrolino-Filialen, Avec-Shops und Volg-Läden oder Poststellen beziehen und dabei auch von einer persönlichen Beratung profitieren. Mit dem vom Parlament beschlossenen Aufschub bis 2020 ist die von den SBB angestrebte Schliessung von landesweit über fünfzig Drittverkaufsstellen vorerst vom Tisch, womit genug Zeit bleibt, um Anschlusslösungen auszuarbeiten, die der Grundversorgung gerecht werden – für den SBV und seine Mitglieder ein Erfolg.

Kontakt

Daniela Moser, Interessenvertretung SBV
+41 31 390 88 33
daniela.moser@sbv-fsa.ch

 

Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband SBV

Könizstrasse 23
Postfach, 3001 Bern
Tel. +41 31 390 88 00
info@sbv-fsa.ch
 

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