Spendenaufruf des SBV: Wenn Brillenkorrekturen nichts mehr nützen

18. Mai 2017 Medienmitteilung

Bern, 13. Mai 2017. Der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV thematisiert im Frühjahrs-Spendenaufruf die sogenannte Low Vision Beratung. Menschen mit vermindertem Sehvermögen können ein professionelles Beratungsangebot beanspruchen für den Fall, da medizinische Therapien oder Brillenkorrekturen nicht oder nur unzureichend helfen.

In der Schweiz sind mehr als 300 000 Menschen von einer Sehbehinderung betroffen - der 36-jährige Marcel M. ist einer von ihnen. Seine Geschichte zeigt, welch starker Wille es möglich werden lässt, um trotz Augenerkrankung beruflich aktiv zu bleiben und den familiären Verpflichtungen nachzukommen. Entscheidende Unterstützung durfte Marcel M. in einer von acht ganz oder teilweise vom SBV betriebenen Beratungsstellen von speziell ausgebildeten Low Vision Fachleuten in Anspruch nehmen. Diese besondere Form der Beratung zielt auf die optimale Ausschöpfung des verbliebenen Sehvermögens mit optischen Hilfsmitteln ab. Dabei gilt der Grundsatz, wonach sich die Wahrnehmung verbessern lässt, sobald eine angemessene Beleuchtungssituation eingerichtet ist, wenn spezielle optische Hilfsmittel bereitstehen und die betroffenen Menschen Strategien entwickeln, um alltägliche Tätigkeiten zu adaptieren.

Der SBV ist die nationale Selbsthilfeorganisation zum Thema Sehbehinderung. Der Verband unterstützt seit 1911 blinde und sehbehinderte Menschen in ihrem Bestreben, ein unabhängiges und erfolgreiches Leben im Beruf und in der Gesellschaft zu führen. Das Ziel erreicht der SBV mit Beratung, Schulung und mit der Förderung innovativer Technologien sowie mit Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

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+41 31 390 88 64
philippe.gerber@sbv-fsa.ch

 

 

Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband SBV

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