Frühlings-Spendenaufruf - Erblindeter Bauer findet den Umgang mit seinem Schicksal

Der Schweizerische Blinden- und Sehbehinder-tenverband SBV berichtet im Frühlings-Spendenaufruf von der plötzlichen Erblindung eines Bauern. Trotz der Erblindung führt Hansruedi St. seinen Bauernhof heute weiter. Menschen in ihren schwierigsten Zeiten beizustehen, gehört zu den Kernaufgaben des SBV.

 

Ihr Bauernhof ist für die Familie St. eine bescheidene Existenzgrundlage. Bauer St. hätte nach dem Schicksalsschlag der Erblindung wohl aufgegeben. Doch in wenigen Jahren will seine Tochter den Betrieb übernehmen. Für die Dauer des Übergangs erhält der Erblindete von seiner Familie tatkräftige Unterstützung. Bauer St. konnte sich auch an die nächstgelegene SBV-Beratungsstelle wenden. Hier wurde er von Fachpersonen beraten, er bekam Anleitung in erprobten Techniken und Strategien zur erfolgreichen, möglichst selbständigen Bewältigung des Alltags und wertvolle Auskünfte beispielsweise über bestehende Selbsthilfe- und Freizeitgruppen.  So besucht er heute alle zwei Wochen die Kreativgruppe des SBV in Burgdorf.

 

Der SBV ist die nationale Selbsthilfeorganisation zum Thema Sehbehinderung. Der Verband unterstützt seit 1911 blinde und sehbehinderte Menschen in ihrem Bestreben, ein unabhängiges und erfolgreiches Leben im Beruf und in der Gesellschaft zu führen. Das Ziel erreicht der SBV mit Beratung, Schulung und mit der Förderung innovativer Technologien sowie mit Aufklärung und Sensibilisierung.

Auskunft

Philippe Gerber

Leiter Beratung und Rehabilitation

031 390 88 64

philippe.gerber@sbv-fsa.ch

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